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Stilistisch lässt sich die Musik des Hagiga Sextett am besten als genreübergreifend beschreiben. Von treibenden Swingakkorden über arabisch beinflusste Melodien bis hin zu Funk und Latingrooves. Dessen ungeachtet hat das Hagiga Ensemble ihren eigenen Sound über die Jahre entwickelt. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten jedes einzelnen Musikers verbinden sich zum Hagiga-Sound, der keinen Vergleich findet. Die Mitglieder der Band benutzen ihre eigenen, mediterran beeinflussten Kompositionen als Grundlage, um eine neue, explosive Athmosphäre zu produzieren, die insbesondere live auf der Bühne überzeugt.


„New Directions“ ist das Produkt eines langen, kreativen Prozesses, der 2009 begann und dem Album „Optimistic View“ (Fresh Sound) folgt. Der Name des neuen Albums ist Programm: Neue Wege betritt das Hagiga Sextett durch Verwendung unterschiedlicher Rhythmen, Harmonien und melodischer Struktur. Die „New Directions Suite“ repräsentiert und fasst diesen Ansatz in voneinander unabhängigen, aber aneinandergereihten Stücken zusammen. Melodie und Harmonie sind einer Skala von 9 Noten und einem Dreiklang System unterworfen. Maßgeblich beeinflusst von Booker Little Kompositionen aus den 1960er Jahren sowie dem Soundvorbild der „Jazz Messengers“ sowie Kompositionen von Künstlern unserer Gegenwart wie Dave Douglas und Brad Mehldau.


Einer der wichtigsten Entscheidungen, die Hagiga für ihren spezifischen Sound traf, ist die Verbindung von Sopran- und Altsaxophon mit dem hier ausgeprägten, spirituellen Klang einer Posaune, die dieses Album prägt. Die Harmonieverbindungen sind oft das Resultat der geradlinigen Kompositionen und nicht tradiert durch gängige Akkordfolgen. Entscheidend war die kreative, interessante Wendung. „New Directions“ nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in unerforschte Gebiete.

Internationale Pressestimmen:

"Looks like "hagiga" is Hebrew for "celebration" -- dumb luck that I figured that out. This is an upbeat, postbop Israeli group, with two saxophones (Farber on soprano and alto, Hagai Amir on alto), guitar, bass and drums, with New York-based Israeli trumpeter Avishai Cohen guesting on three cuts. They state the music is inspired by Wayne Shorter and Dave Douglas, which sounds close enough, although I'll also note that one song is called "A Chat With Ornette." Complex and fluid, a rich feel, lots of movement. Cohen certainly earns his featured slot. B+(**)"
-Tom Hull 
www.tomhull.com

"This Tel Aviv-based group influences include Wayne Shorter and Dave Douglas while attempting to display their own style with brassy horns, a meaty rhythm section, and subtle hints of their Middle Eastern heritage. Like a musical chameleon the group changes their persona to fit many musical styles. Illusions Swamp is imbued with a psychedelic guitar vibrato and free jazz horns. Monkeys has a funky backbeat and A Chat with Ornette, dedicated to the free jazz icon Ornette Coleman, is filled with sweet sax solos and a swinging tempo; while the song that most exemplifies their homeland is Mi ze Itzik? which combines both traditional jazz and Jewish music. Though the recording suffers from a lack of a singular identity these musicians are quite talented."
-Mark F. Turner 
/ All About Jazz

 


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