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Arik Strauss, geboren in Jerusalem, ist Pianist, Komponist, Arrangeur und Musiklehrer. Strauss, Urenkel des Philosophen Martin Buber, arbeitete in den USA, in Japan, Europa und in seinem Heimatland Israel. 12 Jahre lebte er in New York, wo er unter Jazzmeistern wie Jack Reilly und Richie Beriech studierte. Konzerte mit Top-Musikern wie Ron McClure, Akira Tana und Shonzo Ono folgten und in den führenden Jazzclubs wie dem Birdland in New York und dem Blue Note in Philadelphia engagierten ihn für ausgedehnte Gastspiele. Strauss war der Arrangeur eines Tribute-Projekts über Duke Ellington und er arbeitete hierbei zusammen mit dem Sohn des Duke, Mercer Ellington.

Zurück in Israel veröffentlichte er zwischen 2002 und 2012 4 Alben. Das besonders beachtete Werk "Mostly Ballade" wurde beim US-amerikanischen Label Dot Time Records publiziert. Die Produktion der CD wurde möglich durch die Unterstützung des renommierten israelischen ACUM Künstlerfonds. 2015 kam das Album "Adieu Tristesse" dazu, einem Solo-Piano-Werk, das ausschließlich zum Download digital erhältlich ist. Eine Vinyl-Version soll in 2017 beim Label Dot Time Records veröffentlicht werden. "In Spite Of All" heißt das aktuelle Album, dass im September 2016 erscheint. Im Trio mit Tal Ronen und Gasper Bertoncelj bearbeitete Arik Strauss Gedichte seines Großvaters Arie Ludwig Strauss, die er für zwei Sängerstimmen komponierte und dessen hebräische Texte er in eine moderne Form übertrug. Gemeinsam mit der Ehefrau von Arik Strauss, Sigal Adler-Strauss interpretiert er diese Arrangements in eleganter Weise.

In 2o1o wurde Strauss vom israelischen Ministerium für Kultur für ein 6-monatiges "Artist in Residence" Programm ausgewählt, um in Paris sein Land als Künstler zu vertreten. In Paris schrieb Arik Strauss vor allem Musik für das Album "Mostly Ballade". Bereits in 2005 und auch in 2011 spielte Arik Strauss beim renommierten Tel Aviv Jazz Festival und im April 2013 auf der Jazzmesse "jazzahead" in Deutschland.

Als Lehrer gehört er zu den Gründern der Jazzabteilung am israelischen Konservatorium "Givaataim". Seit Juni 2016 ist er auch in Berlin wohnhaft und arbeitet hier im Moment mit international arbeitenden Musikern wie dem Bassisten Robin Draganic und dem italienischen Schlagzeuger Andrea Marcelli. In Berlin's bekannten Jazzclub b-flat gab er vor Kurzem ein feines Konzert im Rahmen der Jazzserie "Robin's Nest" und im November wird mit seinem Trio ein Record-Release Konzert zum Album "In Spite Of All" im Jazzclub Schlot geben.

Pressestimmen:

All-About Jazz / Jakob Baekgaard
"... fellow pianist Marc Copland once remarked..."Playing ballads is, in many ways, the ultimate challenge. A ballad is like a window into the soul of the artist." Strauss meets the challenge and comes away as a winner because he dares to enter the emotional territory where a ballad becomes interesting ...he plays with refined sense of feeling and sensitivity somewhere between Bill Evans and Frédéric Chopin and yet there's also the charm of the pop song present... Together these three balladeers get the best out of the material and capture the sweetness and sadness of love in all its guises."

Jazz in Europe / Kevin Lowe
"Buddy Rich said something else that has stuck in my head. In another interview he remarked that “jazz should be treated the same as classical music – it’s to be listened to.” His words certainly apply to this sterling effort from the Arik Strauss Trio – an album that you will come back to again and again."